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Bodo Ramelow und Philipp Gliesing bei der Namensgebung.

Team Gliesing

Natur und Landwirtschaft im Einklang - Teil I

Bürgermeister Andreas Gliesing übergibt die Patenschaftsurkunde.
Besichtigung der biologischen Abwasserklärung im Artschutzzentrum Ranis mit Dr. Lange von der AAT e.V..

Artenschutz in der Burgstadt Ranis: Besuch von Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, am letzten Mittwoch im Wahlkreis von Philipp Gliesing, Direktkandidat der Thüringer LINKEN.

Artenschutz in der Burgstadt Ranis

Unter diesem Motto stand der Besuch von Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, am letzten Mittwoch im Wahlkreis von Philipp Gliesing, Direktkandidat der Thüringer LINKEN zur Landtagswahl am 14. September 2014.

Am Wisentgehege zwischen Burg Ranis und Brandenstein löste der Spitzenkandidat der Thüringer LINKEN sein Versprechen aus dem Erstbesuch im Juni ein und gab dem Vorschlag von Philipp Gliesing, den Ende Mai geborenen Wisentbullen „Bramelow“ zu nennen, seine Zustimmung. Die OTZ hatte darüber berichtet. Zusammen mit der Urkunde über die Patenschaft überreichte  ihm Bürgermeister Andreas Gliesing als das für den Wisentbetrieb verantwortliche Vereinsmitglied auch den Atlas der Säugetiere Thüringens, herausgegeben von Martin Görner, Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen. Dieser Leitfaden sollte Bestandteil der Schulbildung in ganz Thüringen werden, meinte der Bürgermeister, was vom aussichtsreichen Spitzenkandidaten der LINKEN aufmerksam registriert worden ist.

Für Bodo Ramelow ist die Übernahme der Tierpatenschaft ein konkreter Beitrag zum Natur- und Artenschutz im Freistaat. Die am Standort in Form der extensiven Bewirtschaftung von Weideflächen mit besonderen Tierarten erfolgreich praktizierte Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft unterstütze er gerne auch persönlich.

Bilden, Forschen, Zeigen – Artenschutz in Thüringen


Im Artenschutzzentrum Thüringen auf dem Raniser Preißnitzberg konnte sich die LINKE-Delegation von der langjährigen und wissenschaftlich fundierten Arbeit der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen e.V. überzeugen.  

Das Mitglied des Vereinsvorstandes Dr. Harald R. Lange aus Ilmenau führte durch das Haus und gab ausführliche Erläuterungen zu den Ausstellungsbereichen mit lebenden und präparierten Vertretern der Thüringer Tier- und Pflanzenwelt. Komplett ehrenamtlich organisiert finden dort Fachseminare, Projekttage für Studenten, Führungen für Schüler- und Besuchergruppen sowie Exkursionen mit einem breiten Themenspektrum zum Natur- und Artenschutz statt. Zugleich wird eine umfangreiche Aquarienanlage betrieben und von dem Dipl.-Biologen Wolfgang Schmalz aus Schönbrunn fachlich betreut.  

In den Gesprächen wies Dr. Lange auf die seit einiger Zeit bestehende schwierige personelle Situation der Einrichtung hin. Die bisher durch öffentliche Arbeitsfördermaßnahmen flankierte Absicherung der regelmäßigen Öffnungszeiten für Besucher ist mit dem Wegfall dieser für Vereine und Kommunen wichtigen Unterstützung gemeinnütziger Arbeit von der Geschäftsstelle in Jena aus nicht mehr aufrecht zu erhalten. Bodo Ramelow erläuterte dazu konkrete Überlegungen der LINKEN zu Beschäftigungs- und Finanzierungsmodellen für den Bereich der gemeinnützigen Arbeit.  

An der Pflanzteich-Kläranlage hinter dem Gebäude, welche für eine Abwasserlast für etwa 50 Personen ausgelegt ist, wurden von Philipp Gliesing die aktuelle Problematik der Abwasserentsorgung im ländlichen Raum angesprochen und beim abschließenden Außenrundgang mit den Fachleuten diskutiert.

 

„Dezentrale Alternativen sollten in den Abwasserbeseitigungskonzepten der Zweckverbände stärker Eingang finden und durch konkrete Modellprojekte mit den Betroffenen in Angriff genommen werden.“, meint Philipp Gliesing, Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis 34.

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