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Ralf Kalich, Andreas Schubert

Energiepreisexplosion schlägt Lücken in Wirtschaft – Bundesregierung muss endlich handeln

„Die Ankündigung des traditionsreichen Porzellan-Herstellers Eschenbach in Triptis die Produktion Ende dieses Jahres einzustellen, ist ein Beispiel dafür, dass die aktuellen Energiepreise inzwischen ein existenzbedrohendes Niveau für die Thüringer Wirtschaft erreicht haben“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Andreas Schubert.

„Die Ankündigung des traditionsreichen Porzellan-Herstellers Eschenbach in Triptis die Produktion Ende dieses Jahres einzustellen, ist ein Beispiel dafür, dass die aktuellen Energiepreise inzwischen ein existenzbedrohendes Niveau für die Thüringer Wirtschaft erreicht haben“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Andreas Schubert.

Immer mehr Hilferufe sind aus Unternehmen zu vernehmen und mahnen aktives politisches Handeln an. Dies ist dringend notwendig, um das Überleben insbesondere energieintensiver Produktionen in der Zeit bis zur Umstellung auf regenerative Energieträger zu sichern. Die Bundesregierung lässt die Unternehmen und damit die dort Beschäftigten jedoch im Stich, denn das Energiekostendämpfungsprogramm für energieintensive Produktionen endet genau mit dem Start der Gasumlage zum Ende diesen Monats. Eine Anschlussregelung ist nicht bekannt und führt zu massiven Existenzsorgen.

„Den Preis für eine verfehlte Energiepolitik der Bundesregierung müssen jetzt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bezahlen, die ihre Arbeitsplätze verlieren. Das ist ein Skandal“, kritisiert Ralf Kalich, Mitglied des Thüringer Landtags aus dem Saale-Orla-Kreis und führt weiter aus:

„Statt mit 100 Mrd. Euro Sondervermögen die Energieversorgung im Land schnellstmöglich auf regenerative Quellen umzurüsten, investiert die Bundesregierung Geld für Aufrüstung und Militarisierung.“

„Dass in den letzten Jahren die sozial-ökologische Transformation nicht schneller vorangetrieben wurde, erweist sich heute als fataler Fehler, der nun schnellstmöglich abgestellt werden muss. Eine erste wichtige Maßnahme für die Beruhigung der internationalen Energiemärkte, wäre ein Ende des Kriegs in der Ukraine“, so Andreas Schubert abschließend mit Blick auf den heutigen Weltfriedenstag.


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